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Prosit Neujahr, ... schon wieder!?

Prosit Neujahr, ... schon wieder!?

Ein paar ganz private Gedanken zum Jahreswechsel

Autor: T60P/Montag, 2. Januar 2017/Kategorien: Senioren, Beitrags-Kategorie, Wellness, Sport, Freizeit, Reisen, Leben & Gesundheit

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Man(n) - und natürlich auch Frau - kennt das ja: Der Jahreswechsel ist rum, der Kater hat sich verkrochen und man starrt ungläubig auf den Zettel mit den »25 Vorsätze für 2017«. Oder doch nicht - alles nur Klischee?

Ja und nein. So unterschiedlich wir Menschen sind, so unterschiedlich sind die Arten, den Jahreswechsel zu begehen. Der eine rutscht mit Freunden bei einer zünftigen Almgaudi rüber, die nächste veranstaltet ein kleines aber feines Dinner für 8 Personen mit entsprechender Weinbegleitung, versteht sich.
Die einen verbringen den Abend mit einem Glas Wein oder Sekt bei einem guten Film oder dem, was die TV-Sender so bieten, ich selbst lag mit Grippe im Bett.

Doch eines ist uns fast allen gemein. Egal, wie wir den Jahreswechsel gestalten, irgendwann in den Tagen vor und nach dem 31.12. blickt jeder von uns zurück und überlegt, was die Zukunft bringen wird, oder bringen soll. Der Trend, sich keine guten Vorsätze zu nehmen, nimmt zu.

Die Argumente dafür sind vielfältig: »Ich will mir da keinen Druck machen ...«; »... ich brauche keine guten Vorsätze, ich habe mich das ganze Jahr unter Kontrolle ...«; »... der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert ...«; » ... ich nehme mir nichts vor, weil meistens kommt es eh anders ...«.

Wir könnten ganze Seiten mit solchen Aussagen füllen. Es gibt nur eine kleine Ausnahme, die ich an dieser Stelle gelten lasse: Personen, die tatsächlich ein ganzjähriges Ziel/Plan-Management betreiben. Und von diesen Personen auch nur jenen Teil, der das Privatleben genauso plant, wie die beruflichen Ziele.
Viele sind ja ausgezeichnete Planer, wenn es um den Unternehmenserfolg geht, aber gegen den Winterspeck, haben selbst sie keine Chance.

Also lassen wir die Profiplaner mal beiseite und kümmern uns um die Normalsterblichen. Jene, die Anlässe wie Silvester brauchen, um einen neuen Anlauf zu nehmen.

Der Rest hat schlicht Angst. Angst vor dem Scheitern. Dem Nichterreichen der Ziele/Vorsätze. Angst vor dem, was die anderen denken könnten, wenn wir versagen. Angst davor, dass wir uns eingestehen müssen, zu schwach gewesen zu sein. Angst, als Versager dazustehen.

Überlegen wir doch einmal. Was ist das Schlimmste, das passieren kann, wenn wir einen Vorsatz nicht erfüllen? Er bleibt unerfüllt! Niemand muss von unseren Vorsätzen erfahren - und wir selbst werden uns wohl auch den Kopf nicht abreißen, wenn es anstatt 12 kg, nur 2 oder 3 sind. Besser als nichts oder gar zuzunehmen ist es allemal.

Abnehmen geht aber nun mal nicht mit der gleichen Menge Schnitzel auf dem Teller, wenn keine zusätzlichen Kalorien verbraucht werden.
Gesünder Leben passiert nicht mit der Zigarette im Mundwinkel und 3x Fastfood pro Woche.
Glückliches Leben entsteht nicht mit Neid, Missgunst und dunklen Gedanken im Kopf.

Wenn wir besser aussehen, leben oder uns besser fühlen wollen, dann können wir nicht weitermachen, wie bisher. Sonst hätten wir den Zustand schon erreicht.
Wir müssen das, was wir immer tun, in etwas verändern, was wir noch nie getan haben. Wir müssen unsere Komfortzone verlassen, uns auf unbekanntes Terrain begeben. Wenn wir Veränderung in unserem Leben haben wollen, müssen wir uns selbst verändern.

Sie kennen diese Sprüche aus unzähligen Seminaren und Ratgebern? Natürlich! Es gibt kein anderes Geheimnis hinter dem Erfolg. Aber es hilft nichts. Solange es nur Sprüche bleiben, wird sich nichts verändern.

Also ... nehmen Sie einen Zettel und einen Stift und schreiben Sie 3 Vorsätze/Ziele für 2017 darauf. Hier sind meine:

2016 habe ich 12 kg abgenommen - 2017 werde ich mindestens genauso viel abnehmen.
2016 habe ich 73 Std. Bewegung gemacht - 2017 werde ich mindestens 100 Stunden Bewegung machen.
2016 habe ich leider kein Buch fertiggestellt - 2017 werde ich den zweiten Teil eines Ratgebers und einen Roman fertigstellen.

Notiert! Und sogar veröffentlicht. Wow ... eigentlich sollte ich jetzt schon nervös werden - was all die Leute da draußen jetzt denken - oder? Ich bin nicht nervös.
Wenn ich die Vorsätze erfülle, werde ich ganz allein die Lorbeeren dafür ernten. Wenn ich eines der Ziele verfehle, muss ich auch ganz allein damit klarkommen. Alles ganz allein meine Angelegenheit. In 365 Tagen weiß vermutlich außer mir niemand mehr, dass ich diesen Artikel überhaupt geschrieben habe.

Haben Sie Ihre Vorsätze notiert? Wie halten Sie es überhaupt damit? Schreiben Sie mir in den Kommentaren Ihre Meinung dazu. Ich würde mich gerne mit Ihnen darüber unterhalten.

Ein gutes 2017 wünscht Ihnen
Ihr K. Engelbert

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